Yongbo Zhao

YONGBO ZHAO »Fantasie ist wichtiger als technische Perfektion«

十九世纪末、二十世纪及当代艺术经典荟萃丛书 (梵高、高更、保罗·克利、赵博/赵永勃等) 介绍赵博的书:第二版(2014 年 2 月)

Ein Buch über einen Maler und seine Bilder.


Die BILDER von Yongbo Zhao, der vor über zehn Jahren aus der chinesischen Mandschurei nach Deutschland kam, werden in diesem Buch mit 49 Farbseiten gewürdigt. Sie sind für den Betrachter ungewohnt in ihrer thematischen Unbefangenheit, altmeisterlichen Direktheit und bildsprachlichen Gewalt. Ein Beitrag des bekannten Kunsthistorikers und emeritierten Universitätsprofessors Udo Kultermann beleuchtet diese Gemälde.
Der literarische Text von Scarlatto Negrentino berichtet – illustriert mit acht schwarz-weiß-Abbildungen – von einem MALER aus der chinesischen Provinz. Als Kind erlebt er mit seiner Familie die Revolution, später entdeckt er die Zeichnung, dann die Farbe, und er beendet das Studium der Malerei an einer chinesischen Universität erfolgreich. Der Bericht zeigt auch den sozialen und geistigen Konflikt, als der Künstler für ein weiteres Studium der Malerei nach Mitteleuropa fährt. Er erzählt in poetischen Bildern von seinen Ängsten und seiner Wandlung.
Bilder zum Leben, das sind Bilder wie ein Tagebucheintrag und eine Atemhilfe.
Von beiden Textbeiträgen gibt es auch eine englische Fassung.

 

Gestaltet und herausgegeben von Matthias Klein. 96 S., 49 Farb-, 17 s/w-Abbildungen, Pappband mit Fadenheftung, 24 x 17 cm EUR 20,- / CHF 35,10 ISBN 978-3-89235-789-6

 

www.scaneg.de

Diese Monografie bestätigt eindrucksvoll den Rang Malers Yongbo Zhao: Er ist einer der faszinierendsten zeitgenössischen Künstler, die aus China in die Welt kamen.

 

Herausgegeben von Gottfried Knapp

Mit Beiträgen von Martin Tschechne und Elmar Zorn

 

hardcover, 25 x 30cm, 159 S., € 29.-

 

PRESTEL Verlag

Die Ausstellung zeigt im Rahmen einer Gegenüberstellung von ausgesuchten Werken der Künstler Francisco de Goya (1746-1828), Honoré Daumier (1808-1879) und Yongbo Zhao (geb. 1964) die bis in die Gegenwart bestehende Tradition von provokanten Darstellungen als Mittel der Kritik an der Gesellschaft. Scharfsinnige Karikatur, beißende Satire und unheimlich anmutende Groteske bestimmen die Werke der drei Meister ihres Faches.

Obwohl die Hintergründe der drei gezeigten Künstler unterschiedlicher nicht sein könnten, lassen sich deutliche Parallelen zwischen den Arbeiten aus Goyas weltberühmten Serien der Los Caprichos und der Los Desastres de la Guerra, mit denen er die politischen und sozialen Missstände im Spanien zur Zeit des Unabhängigkeitskrieges anprangerte, und den scharfen politischen Karikaturen Daumiers aufzeigen, mit denen dieser als republikanischer Pressezeichner im Frankreich unter Louis-Philippe für Furore sorgte.

Die schonungslose Direktheit der Darstellungen erfährt durch die gewaltigen Monumentalwerke des Chinesen Yongbo Zhao ihre Übertragung in die Gegenwart. Inspiriert von seinen Vorgängern Goya und Daumier kreiert Zhao in seinen faszinierenden Bilderwelten eine grotesk-fantastische Welt, die das maoistische China, politische Machtverhältnisse, den Klerus aber auch die bayerische Lebensart einer ironisch-kritischen Beleuchtung unterzieht. Yongbo Zhao, in seiner Heimat als Staatskünstler gefeiert, steht damit in einer Tradition mit den Provokateuren Goya und Daumier.

 

72 S., € 15.-

 

www.kunsthaus-kaufbeuren.de

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